Ätherische Öle

Manche Türen öffnen sich nicht durch Worte, sondern durch Düfte.

Der Geruchssinn ist unser direktester Zugang zum Inneren. Er umgeht den Verstand, durchdringt die Filter, und erreicht das, was oft verborgen liegt: Erinnerung, Gefühl, Resonanz. In meiner Arbeit mit Hypnose nutze ich diese Kraft – gemeinsam mit meiner Partnerin Dominique, die ihre Ausbildung in Aromatherapie mit Hingabe und Erfolg abgeschlossen hat. Sie bringt nicht nur Wissen, sondern auch Intuition und Feingefühl ein. Ein Beispiel: Neroli, der Duft der Bitterorangenblüte. Er ist Bestandteil des klassischen Parfüms 4711, und doch viel mehr als Nostalgie. Neroli wirkt beruhigend, öffnend, klärend – ein Duft, der die Seele streichelt und das Nervensystem entspannt. In der Kombination mit Hypnose entsteht ein Raum, in dem sich Körper und Geist neu ordnen dürfen. Ein Raum, in dem das Unsagbare spürbar wird – und das Festgehaltene sich lösen kann.

🌿 Eine kleine Duftreise Neroli – der Duft der Bitterorangenblüte Ein Klassiker, bekannt aus dem Parfüm 4711, doch weit mehr als Nostalgie. Neroli beruhigt das Nervensystem, öffnet das Herz, und schafft eine Atmosphäre von Frieden und Leichtigkeit. Lavendel – der sanfte Wächter Er bringt Ruhe in aufgewühlte Gedanken, hilft beim Einschlafen, und schenkt dem Körper das Gefühl: „Du darfst loslassen.“ Rosmarin – der klärende Impuls Er aktiviert, belebt, und bringt Klarheit in diffuse Zustände. Ein Duft für den Morgen, für den Neubeginn. Benzoe – die warme Umarmung Süß, balsamisch, tröstend. Ein Duft, der wie eine Decke wirkt, wenn die Seele fröstelt.

🌬️ Duftmeditation – Eine Reise nach innen Setze dich bequem hin. Schließe die Augen. Lass den Alltag für einen Moment los. Atme tief ein – und langsam wieder aus. Spüre, wie der Atem kommt und geht, wie ein stiller Fluss, der dich trägt. Nun tritt der Duft hinzu. Ein Hauch von Neroli, zart, blumig, warm. Er berührt dich – nicht laut, sondern leise. Lass ihn wirken. Nicht mit dem Verstand, sondern mit dem Gefühl. Vielleicht erinnert er dich an etwas. Vielleicht öffnet er einen Raum, den du lange nicht betreten hast. Atme weiter.
Mit jedem Atemzug wird der Duft ein Teil von dir – nicht als Fremdes, sondern als Einladung. Du musst nichts tun. Nur da sein. Nur spüren. Und wenn du bereit bist, darf etwas gehen, was nicht mehr zu dir gehört. Ein Gedanke. Ein Gefühl. Ein alter Schatten. Der Duft bleibt – als Begleiter, als Erinnerung, als leiser Impuls für das Neue. Atme noch einmal tief ein. Und öffne langsam die Augen. Du bist da. Und etwas in dir ist leichter geworden.
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